Aktuelles

Einklinker


17.09. / 20.00 Uhr
Origen e identidad
Projekt des chilenischen Künstlervereins INOCA e.V.

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Weitere Informationen zu den Künstlern unter www.inoca.net

Veranstaltungsort

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

FilmInitiativ Köln präsentiert:

Jenseits von Europa XI – Neue Filme aus Afrika

19.September bis 4. Oktober 2010, Filmforum NRW im Museum Ludwig (u.a.)

plakatMehr als 50 Filme aus 22 Ländern Afrikas, Diskussionrunden mit 14 Gästen aus Ägypten, Algerien, Kamerun, Marokko, Kongo, Ruanda, Tunesien, USA, Frankreich und Deutschland sowie als krönenden Abschluss ein Hiphop-Tanztheater von MigrantInnen aus Straßburg –  das bietet das Festivals „Jenseits von Europa XI – Neue Filme aus Afrika“ von FilmInitativ Köln e.V. Es findet vom 19. September bis 4. Oktober 2010 im Filmforum des Kölner Museums Ludwig (und an fünf weiteren Orten) statt und präsentiert neben Preisträgern des panafrikanischen Filmfestival FESPACO 2009 in Ouagadougou (Burkina Faso) Neuentdeckungen von anderen internationalen Festivals – von Karthago über Sansibar und Durban bis nach New York, Brüssel, Tarifa und der Berlinale.
Die Vielfalt der Genres dokumentiert die Bandbreite des zeitgenössischen afrikanischen Kinos. Sie reicht von Komödien und Liebesdramen über Thriller und Science Fiction bis zu politisch brisanten Dokumentationen und Video-Installationen. In einem Kurzfilmblock werden Gewinner eines Regiewettbewerbs vorgestellt, den das Goethe-Institut in Afrika ausgeschrieben hatte und dessen Ergebnisse 2010 unter dem Titel „Latitude“ vorgestellt wurden. Aus Ägypten kommt eine Filmrolle zur Geschichte des Animationsfilms in Afrika mit 19 Produktionen aus verschiedenen  Ländern, darunter einer der ersten afrikanischen Zeichentrickfilme überhaupt aus dem Jahr 1937.
Das Festival bietet eine cineastische Preview zu einer Ausstellung über afrikanische Megacities, die das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum unter dem Titel „afropolis. Stadt, Medien, Kunst“ ab dem 5. November präsentiert. Und in einer weiteren Sonderreihe laufen Filme zu Afrikas Rolle im Zweiten Weltkrieg begleitend zu der (Wander-)Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, die das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln vom 15.9.2010 bis zum 16.1.2011 zeigt. Schulvorführungen am Vormittag, Performances einer Tanz- und Musikgruppe aus Ghana, ein Live-Act von Tamika & Mamadee von der antirassistischen Musikerinnen-Initiative „Sisters Keepers“ sowie Lesungen afrikanischer AutorInnen runden das Programm ab. Das französische HipHop-Tanztheater „Die vergessenen Befreier“ (A nos morts) wurde für Vorstellungen hierzulande eigens mit deutschen Obertiteln versehen und zum Kölner Kinostart des Dokumentarfilms „Kinshasa Symphony“ ist der Dirigent des ersten Orchesters aus dem Kongo, Armand Diangienda, nach Köln eingeladen.

Detaillierte Informationen zum Festivalprogramm unter:
www.filminitiativ.de, www.facebook.com/FilmInitiativ

Kontakt:
FilmInitativ Köln e.V., Im Mediapark 7, 50670 Köln,Tel.: 0221-4696243, mail@filminitiativ.de


08.07.2010 Meinesudstadt
Das Menschensinfonieorchester - Ein Hilferuf

LINK mit Bilder:
http://www.meinesüdstadt.de/kultur/das-menschensinfonieorchester-ein-hilferuf

Das Menschensinfonieorchester - Ein Hilferuf
Jens Rosskothen Bild: Fulvio Zanettini
Zuerst war da nur eine Idee...
1999 kreiste diese Idee in Kopf und Herz des Profimusikers Alessandro Palmitessa: Die Gründung eines Orchesters für obdachlose und nicht obdachlose Menschen. Und so ist da auch bei mir nur eine Idee, als ich an einem dieser schweißtreibenden Julitage Alessandro Palmitessa in einem schattigen Cafe treffe. Mich selbst als Musiker bezeichnend, weiß ich vom Menschensinfonieorchester höchstens, daß es existiert. Und mir gefällt der Name. Ebenso wie der Name des musikalischen Leiters und Arrangeurs Alessandro Palmitessa. Das klingt in meinem rechten Ohr nach südeuropäischer Leichtigkeit und in meinem linken nach dramatischer Oper. Und zwischen diesen Ohren nimmt ein Gedanke Form an, je länger Alessandro Palmitessa von seiner Idee, deren Umsetzung und den momentanen existentiellen Problemen erzählt: Ich möchte dieses Orchester spielen hören!
Und so begebe ich mich an einem anderen heißen Julitag zum Sommerfest der südstädtischen Lutherkirche. Hier fand die Idee ihre Realisierung. Zusammen mit dem Pfarrer Hans Mörtter entwickelte Alessandro Palmitessa seinen Grundgedanken weiter, und die beiden gründeten Anfang 2001 offiziell das Menschensinfonieorchester. Und nun sitze ich an diesem Sonntag im Innenhof der Lutherkirche an einer Bierbank, umringt von kulinarischen Raffinessen, auf der Bühne die unterschiedlichsten Instrumente und ertappe mich, wie ich nach Mitgliedern des Orchesters Ausschau halte. Menschen, die aus dem sozialen Gefüge gestolpert sind, und die ich klischeehaft und mit distanziertem Blick meine, erkennen zu können. Und genau das ist es nicht.
Längst reduziert sich das Ensemble des Menschensinfonieorchesters nicht mehr nur auf Obdachlose und "Dach über dem Kopf"-Glückliche. Es geht um viel mehr. Das Orchester ist mittlerweile musikalischer Treffpunkt verschiedenster Menschen. Viele haben sicherlich den vermeintlich sozialen Boden unter den Füßen verloren, auf die ein oder andere Weise. Doch dieser soziale Boden kann sich auch auftun, wenn das Dach über dem Kopf noch da ist. Der Übergang zur sozial integrierten Normalität ist fließend. Und so war es Alessandro Palmitessa schon in unserem vorangegangenen Gespräch sehr daran gelegen, die persönlichen Schicksale der einzelnen Orchestermitglieder nicht zu vertiefen. Sicherlich verleihen diese Schicksale dem Orchester sein einzigartiges Gesicht. Obdachlose, Folteropfer, Asylsuchende, und von Krankheit oder Sucht ehemals oder immer noch Betroffene spielen zusammen mit von solch Schicksal scheinbar verschonten, "normalen" Menschen. Doch gerade diese Unterscheidung verleitet zu einem wohlig distanzierten Blick. Die Reduzierung auf Einzelschicksale verhindert ängstlich die Sicht auf das Wesentliche, schon im Namen des Orchesters Verankerte: Es sind Menschen, die hier Musik machen. Und, liebe Güte, wer bin ich, zu denken, davor gefeit zu sein, aus dem sozialen Miteinander zu kippen. Ein plötzlicher Schicksalsschlag, und die anerkannte, tägliche Flasche teuren Weins wird zum billigen Fusel. Teufelskreise gibt es überall, Süchte beherrschen nicht nur die vermeintlich selbstverschuldeten Außenseiter.
 Das alles rast mir durch den Kopf, als das Orchester die Bühne betritt. Gitarren, Schlagzeug, Bass, Klavier, Percussion, Bläser, Gesang, und ein selbstgebauter Kistenbass. Als das aus 18 Musikern bestehende Orchester loslegt, fällt mir auf: Die sind ja richtig gut! Zwischen Rock, Blues, Funk und sogenannter Weltmusik entwickelt sich eine Dynamik, die mitreißt. Von den Musikern und Alessandro Palmitessa komponierte und von ihm auch arrangierte Stücke überzeugen durch ihr musikalisches Niveau. Und so sitze ich wippend auf meiner Bierbank, froh darüber, daß mir das letztlich Wesentliche an dieser Geschichte sehr gefällt: Die Musik. Diese professionelle Musik, die sich ohne mitleidiges Publikumsverständnisgrinsen hören lassen kann. Denn es ist ein Wechselspiel von Musik und Menschlichkeit. "Die Menschen sind die Sinfonie", sagt Alessandro Palmitessa, und das rockt.
Und an diesem Punkt komme ich zum ursprünglichen Grund dieses Artikels. Vielleicht rockt es nicht mehr lange! Denn das Menschensinfonieorchester, das sich nächstes Jahr zum 10-jährigen Bestehen selbst feiern könnte, steht am finanziellen Abgrund. Obwohl die Medien teilweise großes Interesse zeigten, das Magazin GEO über das Orchester ebenso berichtete wie ZDF und WDR, und bekannte Musiker wie Helmut Zerlett, Markus Stockhausen und Klaus der Geiger bei der ersten CD mitwirkten, ist die Zukunft mehr als ungewiß. Verwunderlich, so möchte ich  meinen. Denn dieses musikalische und menschlich-soziale Konzept ist einzigartig. Insofern könnte das Menschensinfonieorchester ein stolzes Aushängeschild unserer Stadt sein. Doch dafür braucht es Sponsoren. Es braucht namhafte Musiker, die eventuell aus der Südstadt stammen und, "back to the roots", regelmäßig mit geringem Zeitaufwand ihre Werbewirksamkeit in das Orchester schmeißen, dezent und im Sinne der Idee. Alessandro Palmitessa würde sich so etwas wünschen, denn der finanzielle Druck ist mittlerweile so groß, daß er als professioneller Musiker andere Engagements annehmen muß. Für das Orchester benötigt er jedoch seine ganze Kraft und Inspiration. In dieser Situation schlägt es einem bei der leidlichen Frage, wie man den Bus zum nächsten Auftrittsort bezahlen soll, dann gänzlich die Beine weg. Wie in jeder Beziehung, müßte der finanzielle Hintergrund einigermaßen gesichert sein, um im Vordergrund leidenschaftlich agieren zu können. Es braucht also Sponsoren und engagierte Einzelpersonen.
Vielleicht erscheint das bunte Klientel des Menschensinfonieorchesters manchen nicht werbewirksam genug. Wo mit anderen schicksalsgeprägten Menschen vom Werbeplakat gelächelt wird, scheinen die Musiker dieses Orchesters zu sehr Spiegel unserer eigenen Ängste, als daß man mit beruhigender Distanz Mitleid pflegen könnte. Doch dieses einzigartige Projekt braucht kein Mitleid, es braucht Geld. Und so endet mein Artikel höchst emotional. Denn dieses vor fast 10 Jahren von Alessandro Palmitessa und Hans Mörtter ins Leben gerufene Projekt hat mich überzeugt und bewegt. Eine Plattform, auf der sich die grenzüberschreitende Vielfalt des menschlichen Daseins begegnet, um das zu praktizieren, was Verständigung seit je am ehesten ermöglicht hat: Musik!
Solch ein Projekt muß gerettet werden.
 
Spenden Sie auch!
auf das Konto SÜDSTADT-LEBEN e.V.
bei der Bank für Kirche und Diakonie
BLZ 350 601 90
Konto-Nr. 10 13 47 60 51
Stichwort: MSO Patenschaft

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Bürgerinitiative „Rettet IGNIS“ gegründet
Vor einigen Tagen informierte uns Frau Lila Andrzejewski, Geschäftsführerin des „IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum“, darüber, dass der Kölner Kulturstätte am 1. Oktober dieses Jahres das endgültige Aus droht. Das können und wollen wir nicht akzeptieren, denn IGNIS ist für uns und für das Kulturleben der Stadt Köln wegen der Einmaligkeit dieser Einrichtung unverzichtbar. Für uns steht es fest: IGNIS bleibt! Damit das gewährleistet ist, müssen innerhalb von nur drei Monaten die fehlenden 10.000 € beschafft werden. Aus diesem Grund haben wir uns kurzfristig zusammengesetzt und kurzerhand eine Bürgerinitiative „Rettet IGNIS“ - eigens zur Beschaffung der Gelder - gegründet, um das wunderbare Haus mit seiner einzigartigen Atmosphäre zu erhalten.
Wozu ein ehrliches Engagement einer fest entschlossenen Gruppe von Menschen in der Lage ist, zeigte bereits unser Gründungstreffen, bei dem mögliche Formen der Werbung für IGNIS und die Initiative "Rettet IGNIS" sowie Wege und Möglichkeiten der Akquise von Geldmitteln besprochen wurden. Für einzelne Projekte/Aktivitäten – wie die Profilanlegung auf Internetplatformen (z.B. Facebook, Nasza klasa u.ä.), die Erstellung eines Flyers und einer eigenen Website sowie deren Betreuung, die Zusammenstellung einer Präsentationsmappe für Sponsoren aus der Wirtschaft, die Herstellung und Pflege von Kontakten mit der Wirtschaft, dem polnischen Konsulat und der Presse, die Organisation mehrerer Benefizkonzerte (das erste findet wahrscheinlich bereits am 18.07.2010 statt, weitere kommen jeden Sonntag um 17.00 Uhr hinzu, den ganzen Sommer über) – haben sich einzelne Mitglieder verantwortlich erklärt, was in einem Protokoll auch festgehalten wurde. 
Bereits während des Gründungstreffens stellten sich die ersten finanziellen Erfolge ein. Ein spontan eingesetzter Sammelhut füllte sich rasch, so dass letztlich 510 € zusammengekommen sind. Zudem hat sich eine der Gründerinnen dazu verpflichtet, einen fixen Teil ihrer Einnahmen ein ganzes Jahr lang an das IGNIS-Zentrum zu spenden.
Also... Wir wollen es und wir schaffen es. Ignis bleibt!

Selbstverständlich schaffen wir das nicht alleine, daher heißen wir herzlich willkommen jeden, der uns finanziell unterstützen möchte (Spendenquittung ist selbstverständlich) und/oder mit eigenem Projekt für volle Kasse sorgt.  

Spendenkonto: IGNIS e.V., Commerzbank Köln,
Konto 341384600 (BLZ 370 800 40).

Wir zählen auf Sie!
Köln, 04.07.10
Margarethe Dabrowski, Gründungsmitglied der Bürgerinitiative


 

Vom 16. September 2010 bis zum 16. Januar 2011 findet in Köln im NS-Dokumentationszentrum die (Wander-)Ausstellung statt:
„Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ 
Eine Ausstellung zu einem vergessenen Kapitel der Geschichte 
Erstellt von Recherche International e.V. (Köln).

Zur Ausstellung:
foto plakatAm 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg – in Europa. In Afrika herrschte bereits seit 1935 Krieg um Äthiopien (mit Soldaten aus 17 Ländern und 3 Kontinenten) und auch der japanische Angriff auf China hatte bereits 1937 begonnen. Bis 1945 leisteten Millionen Soldaten aus der Dritten Welt einen wichtigen Beitrag, um die Welt vom europäischen Faschismus und japanischen Großmachtwahn zu befreien. Weite Teile der Dritten Welt – von der lateinamerikanischen Küste über Nordafrika und den Nahen Osten bis nach Indien, Südostasien und Ozeanien - dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet zurück. Allein in China forderte der Krieg mehr Opfer als in Deutschland, Italien und Japan zusammen und bei der Befreiung der philippinischen Hauptstadt Manila von den japanischen Besatzern kamen mehr Zivilisten ums Leben (100.000) als durch die alliierten Bombardements in Berlin, Dresden oder Köln.
Fakten wie diese kommen in der hiesigen Geschichtsschreibung bislang kaum vor. Die Ausstellung erinnert daran. Das Begleitprogramm bietet Veranstaltungen zu den geographischen und inhaltlichen Unterkapiteln der Ausstellung: Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika im Zweiten Weltkrieg, Judenverfolgung außerhalb Europas und Kollaboration.
(Weitere Informationen unter: www.3www2.de)

 

Das Kölner Begleitprogramm zur Ausstellung
„Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (15.9. 2010 bis 16.1.2011)
Öffnungszeiten: Di bis Do: 10 bis 16 Uhr, Sa. u. So.: 11 bis 16 Uhr

Erster Donnerstag im Monat: 10 bis 22 Uhr.
Hier können Sie die PDF-Datei herunterladen*
*(klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Ziel speichern unter...)

 

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Auszug der Organisationen und Initiativen, die sich mit Veranstaltungen an der IKW 2009 beteiligten:

 

  • Comedia Colonia
  • DITIB - Köln
  • VHS Köln
  • Westdeutscher Rundfunk
  • Jugendmigrationsdienst Köln
  • Arkadas Theater - Bühne der Kulturen

Alle Organisationen und Initiativen im Überblick